Eines der Wahrzeichen der Bundesrepublik Deutschland und damit eines der meist besuchten Monumente in Deutschland, ist das Brandenburger Tor.

Das frühklassische Triumphtor bildet das Ende der Prachtstraße Unter den Linden und wurde 1789 von dem preußischen König Friedrich Wilhelm II in Auftrag gegeben. Die Skulptur der Quadriga ist ein Werk des Bildhauers Johann Gottfried Schadow.

Heute ist das Tor das einzige, das von den 18 Toren Berlins noch erhalten ist. Das Tor ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Bundesrepublik Deutschland, auch weil es mit vielen historischen Begebenheiten in Verbindung gebracht wird. In der Weimarer Republik wurden unter dem Tor jedes Jahr im August der Verfassungstag gefeiert. Seit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, gilt es als Symbol für das gemeinsame Deutschland.

Dabei war der Vorgänger des Brandenburger Tors nur ein Tor in dem Schutzwall, der Dorotheenstadt um 1670 mit der Stadt Berlin verband. Durch das Tor und über eine Zugbrücke konnte der Graben überquert werden, der die Stadt schützen sollte. Später entstand die Zollmauer an der Stelle, die bereits mit Pilastern und Trophäen geschmückt wurde.

Das gesamte Bauwerk hat eine Höhe von 20 Metern, während die Quadriga eine Höhe von 26 Meter erreicht. In der Breite erreicht das Brandenburger Tor 62.5 Meter und die Säulen sind 13,5 Meter hoch.

Neben der repräsentativen Funktion wurde das Brandenburger Tor auch lange für die Kontrolle benutzt. Hier konnte kontrolliert werden, wer die Stadt betritt und verlässt. Für diese Funktion besaß das Tor zwei Flügeltüren, die bei Bedarf geschlossen werden konnten. Sie wurden nachts geschlossen. Das mittlere Tor wurde nur für Bedienstete des Kaisers und den Kaiser selbst geöffnet. Die Torflügel wurden 1840 abgebaut, nachdem sie schon einige Jahre nicht mehr benutzt wurden.

Das Brandenburger Tor wurde als Symbol Deutschlands auf vielen Münzen und Briefmarken abgebildet. Selbst auf den aktuellen 10, 20 und 50 Cent Münzen wird das Brandenburger Tor abgebildet.