Die Symphony of the Seas!

Die aus den USA stammende Reederei Royal Carribian hat ein neues Kreuzfahrtschiff in Betrieb genommen, welches alle vorherigen Rekorde bricht. Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt ist wie sein Vorgänger 362 m lang. Die Symphony of the Seas bietet es aber noch mehr Platz für die bis zu 6680 Passagiere.

Von der Bauart sind beide Schiffe gleich, sodass sich auch die größten Attraktionen auf beiden Schiffen ähneln. Für die Touristen in den 2759 Doppelkabinen wird viel Unterhaltung angeboten. Eine Wasserrutschbahn, die Ultimate Absys, ist mit 46 m die längste Rutsche auf einem Schiff und sie transportiert die Touristen über zehn Decks in den Pool. Eine Eislaufbahn, mehrere Theater und Kletterwände sollen jedem Reisenden genug Zerstreuung bieten.

Laut der Reederei können große Kreuzfahrtschiffe den Passagieren noch mehr Vielfalt anbieten. Mehr als sieben Erlebniswelten bieten den Touristen Unterhaltung, ob im Freiluftbereich oder überdacht. Mehr als 20 Restaurants bereiten Speisen aus der ganzen Welt zu, inklusive einer Bar, in der Roboter den Besuchern die gewünschten Cocktails zubereiten.

Eine neue Möglichkeit bietet die Reederei für Familien an. Auf 125 m² Fläche wurden zwei Schlafzimmer für jeweils acht Personen, ein Whirlpool und ein Klettergerüst untergebracht. Mit einer Rutsche kann man von dem Schlafbereich in den Wohnbereich gelangen. Allerdings wird diese Variante nur jeweils zweimal auf dem Schiff angeboten.

Neu ist auch die App für das Schiff, die das Einchecken erleichtert und mit der die Besucher Reservierungen in den Restaurants machen können und auch Ausflüge in den verschiedenen Häfen buchen können.

Konventionell sind allerdings noch die Motoren. Sie fahren weiterhin mit Schweröl und belasten die Umwelt. Zwar werden durch moderne Schwefelfilter die Abgase behandelt, trotzdem gelten sie noch als große Umweltsünder. Die neuen Motorenklassen mit Flüssiggas werden erst in den Schiffen ab 2022 ausgeliefert, die den Ausstoß schädlicher Emissionen deutlich reduzieren. Die Symphony of the Seas soll aber 25 % weniger Kraftstoff benötigen, als ihre Vorgänger.